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Allgemeines zur Wohnbauförderung Wohnungsbau


Erfahren Sie mehr zu den allgemeinen Förderungsvoraussetzungen und den rechtlichen Grundlagen sowie zur Energiekennzahl.




Allgemeine Förderungsvoraussetzungen

 

Bauvorhaben haben zur Voraussetzung, dass sie durch den Gestaltungsbeirat beurteilt wurden oder ein Architektur- und Planungsauswahlverfahren durchgeführt wurde. Erforderliche Schritte hierfür...

Eine Objektförderung ist an das Erreichen einer Mindestkennzahl (Energiekennzahl) gebunden.

Der Einbau von innovativen klimarelevanten Systemen stellt eine Förderungsvoraussetzung dar.

 Innovative klimarelevante Systeme sind:

  • Systeme auf Basis erneuerbarer Energien unter Berücksichtigung möglichst hoher Effizienzstandards; Heizungssysteme auf Basis emissionsarmer, biogener Brennstoffe sind nach technischer Möglichkeit oder wirtschaftlicher Zumutbarkeit mit Solaranlagen zu kombinieren.
  • elektrisch betriebene Heizungswärmepumpensysteme mit einer Jahresarbeitszahl mit dem Zielwert 4, wobei nach technischer Möglichkeit oder wirtschaftlicher Zumutbarkeit eine Kombination mit Solaranlagen zu erfolgen hat. 
  • Fernwärme aus hocheffizienten Kraft-Wärme-Koppelungs-Anlagen im Sinne der Richtlinie 2004/8/EG über die Förderung einer am Nutzwärmebedarf orientierten Kraft-Wärme-Kopplung im Energiebinnenmarkt, ABl. Nr. L 52 vom 21.02.2004 S. 50, und sonstige Abwärme, die andernfalls ungenutzt bleibt.
  • Fernwärme mit einem Anteil erneuerbarer Energie von zumindest 80 %.
  • Erdgas-Brennwert-Anlagen in Kombination mit thermischen Solaranlagen, soweit keine Fernwärmeanschlussmöglichkeit gegeben ist oder aus Gründen der Luftreinhaltung oder aufgrund mangelnder Zulieferungs- oder Lagerungsmöglichkeiten der Einsatz biogener Brennstoffe nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Der Anteil der solaren Erträge soll dabei optimiert werden. Sollte lagebedingt die Errichtung von thermischen Solaranlagen nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar sein, so kann von dieser Kombination Abstand genommen werden.

Der Förderungswerber ist verpflichtet, während der ersten 5 Jahre ab Besiedelung Aufzeichnungen über den Energieverbrauch (Energiebuchhaltung) zu führen. Diese sind den Organen des Landes oder vom Land bestimmten Stellen auf Anforderung zu übermitteln.




Energiekennzahl (EKZ)

Zur Ermittlung der Höhe der Wohnbauförderung muss die Energiekennzahl ermittelt werden. Hiezu ist ein Energieausweis erforderlich.


 

Was ist die Energiekennzahl? 

Die Energiekennzahl ist der HWB RK bzw. HWB Ref, RK gemäß OIB-Richtlinie 6
(Ausgabe März 2015).

 

Wie erfolgt die Bekanntgabe der Energiekennzahl?

Der Förderungswerber hat vor Zusicherung - und bei Änderungen während der Bauzeit - auch vor Genehmigung der Endabrechnung durch eine zur Erstellung des Energieausweises befugte Person in gutächtlicher Form die Energiekennzahlen

  1. gemäß tatsächlichem Standort
  2. auf das Referenzklima bezogen

mittels Gebäudedatenblatt/ Energieausweis für den Wohnungsbau nachzuweisen.

Die Überprüfung des für die Ermittlung der Energiekennzahl erforderlichen Energieausweises erfolgt stichprobenartig.



Weiterführende Informationen

Publikationen

Publikationen zum gewählten Thema finden Sie hier.

Ihre Kontaktstelle des Landes für den Wohnungsbau

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wohnbauförderung
E-Mail: post.f2auskunft@noel.gv.at
Tel: 02742/ 22133, Fax: 02742/9005-15395

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 7a

Lageplan, Adressen aller Dienststellen

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Letzte Änderung dieser Seite: 09.03.2017

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