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Förderung "Erhaltung genetischer Ressourcen"





Die Maßnahme Waldumwelt- und Klimadienstleistungen und Erhaltung der Wälder (Artikel 34) beinhaltet folgende Vorhabensart:

Erhaltung und Verbesserung der genetischen Ressourcen des Waldes (15.2.1)



Förderungsziele

1. Beitrag zur Sicherung der Waldfunktionen mit Ausnahme der Nutzfunktion durch Erhaltung genetisch widerstandsfähiger Wälder
2. Beitrag zur Biodiversität im Wald




Allgemeine Informationen

Die Abgabe und Entgegennahme des Förderantrages stellt keine automatische Genehmigung oder Förderzusage dar, und es besteht kein Anspruch auf Förderung.

Weiters wird darauf aufmerksam gemacht, dass das Eingangsdatum des Förderantrages als frühestmöglicher Zeitpunkt für die Anerkennung von Kosten gilt. Ein Projektbeginn vor dem Einreichdatum (z.B. Inanspruchnahme von Dienstleistungen) bedeutet den Ausschluss von der Förderung.

Jegliche Ausgaben seitens des  Förderwerbers bis zu einer allfälligen schriftlichen Förderzusage durch die Bewilligende Stelle erfolgen auf eigene finanzielle Verantwortung.

Eine allfällige Bewilligung (Förderzusage) kann erst nach Vorlage eines formal vollständigen Antrags mit allen erforderlichen Antragsunterlagen (Lageplan, Projektbeschreibung) auf Basis der zur Verfügung stehenden Finanzmittel erfolgen.




Förderungsvoraussetzungen

  • Nachweis eines behördlich zugelassenen Samenbestandes, einer zugelassenen Samenplantage, eines Generhaltungsbestandes oder sonstige wertvolle Samenbäume.
  • Betriebe ab einer Größe von 100 Hektar Waldfläche haben waldbezogene Pläne vorzuweisen.
  • Die Festlegung der förderfähigen Fläche (inkl. Übermittlung der entsprechenden GIS-Daten an die AMA) erfolgt in Form einer Bestätigung vom Bundesamt für Wald.



Auflage

Der Förderungswerber ist verpflichtet, die einbezogene Fläche mindestens fünf Jahre zu bewirtschaften.

Überprüfungsklausel nach Art. 48 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013

Bei Änderungen des verbindlichen Rechtsrahmens, die eine Änderung von Verpflichtungen oder der Prämienhöhe laut dieser Sonderrichtlinie erfordern, steht es dem Förderungswerber frei, die Zustimmung zu der dadurch erforderlichen Vertragsanpassung nicht zu erteilen.

In den genannten Fällen endet der ursprüngliche Vertrag, ohne dass für die Vergangenheit Rückforderungen wegen Nichteinhaltung der Verpflichtungsdauer entstehen. Davon unbeschadet bleiben Rückforderungsansprüche, die während des tatsächlichen Vertragszeitraumes aus anderen Gründen gesetzt wurden.




Förderungsart und -ausmaß

Jährliche Hektarprämie zum Ausgleich von zusätzlichen Kosten zur Erhaltung der genetischen Ressourcen des Waldes bis zum Ende der Programmperiode 2014-2020.

Die jährliche Hektarprämie beträgt höchstens EUR 200,-/Hektar und kann in wissenschaftlich begründeten Fällen auf höchstens EUR 500,-/Hektar erhöht werden.




Bekanntmachung

Die Antragstellung für die Vorhabensart „Erhaltung und Verbesserung der genetischen Ressourcen des Waldes (15.2.1)" ist laufend möglich. Nur jene Förderanträge, die Niederösterreich betreffen und bis spätestens 31.12.2016 vollständig bei der zuständigen Bewilligenden Stelle, dem

Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Forstwirtschaft (LF4), Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten, Haus 12, 4. Stock,

eingelangt sind, können berücksichtigt werden.

 

Die Förderanträge können postalisch an oben genannte Adresse per Fax (02742/9005-13620) bzw. eingescannt an post.lf4@noel.gv.at übermittelt werden.

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Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes für Förderungen Forstwirtschaft

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung LF4,
E-Mail: post.lf4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13392, Fax: 02742/9005 - 13620

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 12

Lageplan, Adressen aller Dienststellen


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Letzte Änderung dieser Seite: 22.11.2016

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