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Förderung "Erhaltung wertvoller Waldflächen"





Die Maßnahme Waldumwelt- und Klimadienstleistungen und Erhaltung der Wälder (Artikel 34) beinhaltet folgende Vorhabensart:

Erhaltung von ökologisch wertvollen/seltenen Waldflächen /-gesellschaften (15.1.1)



Förderungsziele

1. Beitrag zur Sicherung der Waldfunktionen mit Ausnahme der Nutzfunktion durch Erhaltung genetisch widerstandsfähiger Wälder
2. Beitrag zur Biodiversität im Wald




Allgemeine Informationen

Die Abgabe und Entgegennahme des Förderantrages stellt keine automatische Genehmigung oder Förderzusage dar, und es besteht kein Anspruch auf Förderung.

Weiters wird darauf aufmerksam gemacht, dass das Eingangsdatum des Förderantrages als frühestmöglicher Zeitpunkt für die Anerkennung von Kosten gilt. Ein Projektbeginn vor dem Einreichdatum (z.B. Inanspruchnahme von Dienstleistungen) bedeutet den Ausschluss von der Förderung.

Jegliche Ausgaben seitens des  Förderwerbers bis zu einer allfälligen schriftlichen Förderzusage durch die Bewilligende Stelle erfolgen auf eigene finanzielle Verantwortung.

Eine allfällige Bewilligung (Förderzusage) kann erst nach Vorlage eines formal vollständigen Antrags mit allen erforderlichen Antragsunterlagen (Lageplan, Projektbeschreibung) auf Basis der zur Verfügung stehenden Finanzmittel erfolgen.




Förderungsvoraussetzungen

  • Bewirtschaftungsauflagen oder -einschränkungen, die sich aus gesetzlichen Verpflichtungen ergeben, sind nicht förderbar.
  • Nachweis eines waldbezogenen Plans bei Betrieben ab 100 Hektar Waldfläche.
  • Vorlage einer Projektbeschreibung, in der die Ziele und Auflagen des Vorhabens dargestellt sind und behördlich bestätigt wird, dass das Vorhaben den forst- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen nicht widerspricht.
  • Die Vorhaben werden auf ökologisch wertvollen Waldflächen umgesetzt.
  • Vorhaben gemäß Punkt 31.2.3 und 31.2.4 sind nur nach Vorliegen von Ausnahmebescheiden gemäß § 32 a (Forstgesetzt 1975) förderbar.
  • Die zusammenhängende Mindestfläche beträgt 0,5 Hektar.
  • Das zur Förderung beantragte Vorhaben muss entsprechend fachlich begründet wertvolle Waldflächen betreffen und durch ein fachliches Gutachten des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW)  als förderwürdig bestätigt werden. Die Lage der wertvollen Elemente und Flächen ist im Gutachten zu dokumentieren und in der Natur zu kennzeichnen. Die Nachprüfbarkeit der zur Förderung freigegebenen Flächen muss gegeben sein, da ansonsten keine Förderung über die M15 gewährt werden kann.

Definition "wertvolle/seltene Waldflächen /-gesellschaften": Das sind Wälder mit besonderem Lebensraum (Biotopschutzwälder) gemäß Forstschutzgesetz 1975, § 32a.




Auflage

Bei Vorhaben gemäß Punkt 31.2.1 sind eine Bewirtschaftung oder Nutzungseingriffe für die Dauer des mindestens fünfjährigen Verpflichtungszeitraumes untersagt.
Ausgenommen sind Maßnahmen bei Schädlingsbefall oder gefahrdrohender Schädlingsvermehrung gemäß § 44 Forstgesetz 1975 Bei Vorhaben gemäß den Punkten 31.2.2 bis 31.2.4 sind eine Bewirtschaftung oder Nutzung der Förderobjekte für die Dauer des mindestens fünfjährigen Verpflichtungszeitraumes untersagt.                   

Die Förderobjekte sind dauerhaft zu kennzeichnen.

Überprüfungsklausel nach Art. 48 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013

Bei Änderungen des verbindlichen Rechtsrahmens, die eine Änderung von Verpflichtungen oder der Prämienhöhe laut dieser Sonderrichtlinie erfordern, steht es dem Förderungswerber frei, die Zustimmung zu der dadurch erforderlichen Vertragsanpassung nicht zu erteilen.

In den genannten Fällen endet der ursprüngliche Vertrag, ohne dass für die Vergangenheit Rückforderungen wegen Nichteinhaltung der Verpflichtungsdauer entstehen. Davon unbeschadet bleiben Rückforderungsansprüche, die während des tatsächlichen Vertragszeitraumes aus anderen Gründen gesetzt wurden.




Förderungsart und -ausmaß

Für Vorhaben gemäß Punkt 31.2.1 jährliche Hektarprämie zum Ausgleich von Einkommensverlusten (Nutzungsentgang und Abgeltung von aus dem Fördergegenstand zusätzlich entstehenden Kosten) bis zum Ende der Programmperiode 2014-2020.
Die jährliche Hektarprämie beträgt höchstens EUR 200,-/Hektar und kann in wissenschaftlich begründeten Fällen auf höchstens EUR 1.000,-/Hektar erhöht werden.

Für alle anderen Vorhaben gemäß Punkt 31.2.2 - 31.2.4 wird eine Einmalzahlung gemäß Art. 34 Abs. 3 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 im Ausmaß von höchstens EUR 200,-/Individuum gewährt.




Bekanntmachung

Die Antragstellung für die Vorhabensart „Erhaltung von ökologisch wertvollen/seltenen Waldflächen /-gesellschaften (15.1.1)" ist laufend möglich.
Nur jene Förderanträge, die Niederösterreich betreffen und bis spätestens 31.12.2016 vollständig bei der zuständigen Bewilligenden Stelle, dem

Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Forstwirtschaft (LF4), Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten, Haus 12, 4. Stock,

eingelangt sind, können berücksichtigt werden.

Die Förderanträge können postalisch an oben genannte Adresse per Fax (02742/9005-13620) bzw. eingescannt an post.lf4@noel.gv.at übermittelt werden.






Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes für Förderungen Forstwirtschaft

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung LF4,
E-Mail: post.lf4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13392, Fax: 02742/9005 - 13620

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 12

Lageplan, Adressen aller Dienststellen


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Letzte Änderung dieser Seite: 23.11.2016

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