25.08.2026 | 09:18

„NÖ Pflege- und Betreuungsscheck 2026“: 1.000 Euro Unterstützung für Pflege und Betreuung zu Hause

LR Teschl-Hofmeister: Bereits 24.555 Anträge im ersten Halbjahr 2026 – Unterstützung kommt dort an, wo sie gebraucht wird

Gerhard Heilig, Leiter der NÖ Pflegehotline, und Soziallandesrätin Chrstiane Teschl-Hofmeister.
Gerhard Heilig, Leiter der NÖ Pflegehotline, und Soziallandesrätin Chrstiane Teschl-Hofmeister.© NLK FilzwieserDownload (2.4Mb)

Seit 2023 unterstützt das Land Niederösterreich mit dem „NÖ Pflege- und Betreuungsscheck“ Menschen, die Pflege und Betreuung benötigen, dabei, möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu können. Auch im ersten Halbjahr 2026 wird das Angebot von den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern stark angenommen. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn bereits 24.555 Anträge für den „NÖ Pflege- und Betreuungsscheck 2026“ gestellt.

„Unser Ziel ist klar: Wenn Menschen pflege- und betreuungsbedürftig werden, sollen sie möglichst selbstbestimmt in ihrem vertrauten Zuhause leben können. Mit dem NÖ Pflege- und Betreuungsscheck geben wir den Betroffenen und ihren Familien dafür jährlich 1.000 Euro in die Hand. Sie selbst wissen am besten, welche Unterstützung sie konkret benötigen“, betont Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Dass diese Unterstützung zielgerichtet eingesetzt wird, zeigt auch die bisherige Evaluierung des Pflege- und Betreuungsschecks. Bei älteren Menschen wird die Förderung zu mehr als der Hälfte für mobile Dienste verwendet. Jüngere Bezieherinnen und Bezieher setzen die Unterstützung hingegen zu mehr als 50 Prozent für Therapien ein. „Diese Ergebnisse zeigen, wie unterschiedlich der Unterstützungsbedarf sein kann. Genau deshalb wollen wir keine starren Vorgaben machen, sondern den Menschen die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, was ihnen im Alltag am meisten hilft“, so die Landesrätin.

Der „NÖ Pflege- und Betreuungsscheck 2026“ kann seit 1. Jänner 2026 beantragt werden. Bezugsberechtigt sind Pflege- und Betreuungsbedürftige ab Pflegestufe drei, Personen mit Pflegestufe eins oder zwei und einer ärztlich bestätigten Demenz sowie Kinder und Jugendliche ab Pflegestufe eins.

„Die Zahlen aus dem ersten Halbjahr zeigen, dass der Pflege- und Betreuungsscheck in Niederösterreich längst zu einer wichtigen Unterstützung für pflegebedürftige Menschen und ihre Familien geworden ist. Gerade angesichts der Herausforderungen in der Pflege ist es wichtig, Angebote zu schaffen, die den Alltag zu Hause erleichtern und Angehörige entlasten“, erklärt Teschl-Hofmeister.

Der Antrag für den „NÖ Pflege- und Betreuungsscheck 2026“ kann online über die Website des Landes Niederösterreich unter www.noe.gv.at gestellt werden. Wenn eine Online-Antragstellung nicht möglich ist, kann die Antragstellung auch über die NÖ Pflegehotline unter 02742 / 9005 - 9095 werktags von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr erfolgen.

Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Pressesprecher Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at

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