Das Kinder- und Jugendbuchfestival KiJuBu stellt 2026 Christine Nöstlinger in den Mittelpunkt. Anlässlich ihres 90. Geburtstags widmet das Festival der bedeutenden österreichischen Kinder- und Jugendbuchautorin einen eigenen Programmschwerpunkt. Von 8. bis 13. November laden Lesungen, Workshops und Begegnungen dazu ein, ihr Werk neu zu entdecken. Bereits im Vorfeld setzen der KiJuBuTAG für Schulen am 23. September, der KiJuBuTAG für Familien am 31. Oktober sowie der Blätterwirbel St. Pölten besondere Akzente rund um Nöstlingers literarisches Schaffen.
„Christine Nöstlinger hat Generationen von Kindern und Jugendlichen geprägt und auch mein eigenes Schreiben nachhaltig beeinflusst. Ihre Geschichten waren klug, humorvoll, unbequem und immer auf Augenhöhe mit jungen Leserinnen und Lesern. Dass wir ihr anlässlich ihres 90. Geburtstags einen Schwerpunkt widmen, ist für mich eine Herzensangelegenheit“, betont KiJuBu-Intendant und Kinderbuchautor Christoph Mauz. Den Auftakt bildet der KiJuBuTAG für Schulen am 23. September im Museum Niederösterreich. Gemeinsam mit Heinz Janisch, Heidi Lexe und Hubert Hladej wird dabei das Werk Christine Nöstlingers beleuchtet. Während des Festivals stehen weitere Lesungen rund um die Autorin auf dem Programm, unter anderem mit Christoph Mauz und Landestheater-Schauspielerin Ines Schiller.
„Neben dem Christine-Nöstlinger-Schwerpunkt bietet das KiJuBu 2026 wieder ein umfangreiches Literaturprogramm für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen. Mehr als 90 Veranstaltungen mit namhaften Autorinnen und Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren und Workshop-Leiterinnen und -Leitern verwandeln St. Pölten in eine lebendige Bücherstadt“, so Festival-Organisatorin Monika Schaar-Willomitzer. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bringt das KiJuBu Kinder und Jugendliche mit Autorinnen und Autoren zusammen und begeistert für Literatur. Die Vielfalt des Kinder- und Jugendbuchgenres findet sich dabei im Festivalprogramm wieder: von Bilderbüchern über Kinderbuchklassiker bis hin zu aktuellen Jugendromanen. Eine Übersicht aller Mitwirkenden und Veranstaltungen findet sich unter www.kijubu.at/autorinnen.
Ergänzt wird das Programm durch Workshops, Bilderbuchkinos und besondere Bühnenformate. Dazu zählen die „Lese-Entdeckungsreise“ von Zeit Punkt Lesen, der Workshop „Die unendliche Geschichte“ des Landestheaters Niederösterreich sowie mehrere Bilderbuchkinos, die gemeinsam mit dem langjährigen Partner G&G-Verlag und Schülerinnen und Schülern der BASOP/BAfEP St. Pölten gestaltet werden. Außergewöhnliches Familienprogramm bieten außerdem das Akrobatikkonzert „TempoS“ und das Tanztheaterstück „Fledermäuse“.
Erstmals erweitert das Festival sein Netzwerk um einen weiteren Veranstaltungsort und bespielt künftig insgesamt zehn Standorte in der Landeshauptstadt. Zu den Spielstätten zählen das Museum Niederösterreich, die Ehemalige Synagoge St. Pölten, das KinderKunstLabor, die NÖ Landesbibliothek, das Festspielhaus St. Pölten, das Landestheater Niederösterreich, das ORF-Landesstudio Niederösterreich, die Bühne im Hof, die Stadtbibliothek St. Pölten und neu das Stadtmuseum St. Pölten.
Nähere Informationen bei Amadea Horvath, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation Museum Niederösterreich, Mobiltelefon +43 664 604 99-911, E-Mail amadea.horvath@museumnoe.at, www.museumnoe.at/
Rückfragen & Information
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Ing. Johannes Seiter Telefon: 02742/9005-12174
E-Mail: presse@noel.gv.at
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
