Das Kompetenzzentrum für Präklinische Bildgebung und Medizintechnik der FH Wiener Neustadt zählt zu den zentralen präklinischen Forschungseinrichtungen in Niederösterreich. Eingebettet in das Forschungsnetzwerk des ecoplus Technopol Wiener Neustadt arbeitet das Kompetenzzentrum an neuen Ansätzen zur Früherkennung von Tumoren und zur personalisierten Präzisionsstrahlentherapie.
„In Niederösterreich wissen wir, dass wir uns nur mit Innovation, Forschung und dem Fokus auf Hightech im internationalen Wettbewerb behaupten können. Die Forschung am Kompetenzzentrum für Präklinische Bildgebung und Medizintechnik der FH Wiener Neustadt fördert die Entwicklung onkologischer Behandlungsmethoden und eröffnet neue Möglichkeiten, um Patientinnen und Patienten künftig noch besser therapieren zu können“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Mit Infrastruktur auf internationalem Topniveau, darunter ein Ultra-Hochfeld-Mikro-MRT, treibt das Kompetenzzentrum anwendungsnahe Forschungsarbeiten in den Bereichen Biomedizin, Strahlenbiologie und medizinische Strahlenphysik voran. Die Projekte leisten einen Beitrag zu einer präziseren Diagnostik und zur Entwicklung individuell abgestimmter Krebstherapien. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen möglichst rasch in die medizinische Praxis einfließen.
„Das Kompetenzzentrum ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Forschung, Ausbildung und wirtschaftliche Verwertung erfolgreich zusammenspielen. Die enge Verknüpfung von Wissenschaft, Technologieentwicklung und Nachwuchsförderung stärkt den Innovationsstandort Niederösterreich“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Neben strukturellen Merkmalen wie Größe und Lage werden in verschiedenen Forschungsprojekten des Kompetenzzentrums auch biologische Eigenschaften von Tumorgewebe untersucht. Anstatt Krebszellen mit Röntgenstrahlen (Photonen) zu bestrahlen, werden im Forschungsprojekt PAIR (Pre-clinical Ion Beam Research) Protonen oder Kohlenstoff-Ionen eingesetzt. Diese Teilchen können ihre Energie gezielter im Tumor abgeben und belasten gesundes Gewebe dadurch weniger.
„Mit dem Projekt PAIR erweitern wir das Wissen über die biologische Wirkung von Ionenstrahlen und schaffen die Grundlage für künftig noch schonendere Krebstherapien“, erklärt Markus Zeilinger, Leiter des Kompetenzzentrums für Präklinische Bildgebung und Medizintechnik der FH Wiener Neustadt.
„Mit seinen Schwerpunkten in Medizin- und Materialtechnologien ist der ecoplus Technopol Wiener Neustadt ein wichtiger Impulsgeber für die Entwicklung moderner und ressourcenschonender Produkte und Produktionstechnologien. Die FH Wiener Neustadt ist ein starker Partner in unserem Netzwerk“, betont ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.
Die ecoplus Cluster und Plattformen bilden gemeinsam mit den Technopolen das NÖ Innovationsökosystem, das von ecoplus umgesetzt und von der Europäischen Union kofinanziert wird.
Weitere Informationen: ecoplus – Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, Markus Steinmaßl, Telefon 02742/9000-19619, E-Mail m.steinmassl@ecoplus.at
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(v.l.n.r.) Prokurist Bernhard Ebner, Markus Zeilinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Rainer Gotsbacher, und Helmut Miernicki.
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