Fischsterben – Meldung, Ursachen, Alarmplan
Fischsterben - Was sollte man tun, wenn es beobachtet wird? Was sind die Ursachen? Welche Alarmpläne gibt es?
Was ist zu tun, wenn ein Fischsterben beobachtet wird?
Wenn ein Fischsterben beobachtet wird, soll die jeweilige Bezirkshauptmannschaft bzw. Magistrat oder die nächste Polizeiinspektion (Notruf 133) umgehend verständigt werden. Dafür sind folgende Angaben erforderlich:
- Wo wurde das Fischsterben beobachtet ?
- Wann wurde das Fischsterben beobachtet? Datum und Uhrzeit der Beobachtung
- Gibt es Auffälligkeiten an den Fischen?
- Gibt es Auffälligkeiten am Gewässer?
Von der Behörde werden daraufhin die erforderlichen Maßnahmen gesetzt, um die Ursachen abzuklären und ein weiteres Fischsterben möglichst zu verhindern.
Ursachen für Fischsterben
Sauerstoffmangel ist die häufigste Ursache für Fischsterben in Niederösterreich. Sauerstoffmangel kann durch anhaltende Hitze und Trockenheit oder Eisbildung in längeren Kälteperioden hervorgerufen werden.
Selten wird Fischsterben in Niederösterreich durch Vergiftungen (z.B. illegale Abwassereinleitungen) oder Fischkrankheiten verursacht.
Information: Alarmplan temperaturbedingtes Fischsterben
Werden an einer der rund. 70 fernübertragenen Pegelmessstellen kritische Wassertemperaturen erreicht beziehungsweise überschritten, erfolgt eine automatische Verständigung des NÖ Landesfischereiverbandes. Damit kann die Situation vor Ort rasch geprüft und mögliche Maßnahmen zur Rettung des Fischbestandes eingeleitet werden.
weiterführende Links
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Abteilung Wasserwirtschaft Landhausplatz 1, Haus 2 3109 St. Pölten E-Mail: post.wa2@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-14271
