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in Niederösterreich

Kommende Veranstaltungen






7.09.2010-30.09.2010

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Verein Bildender Künstler Mährens (1907 - 1959): Zeichnungen und Graphiken aus der Sammlung der Galerie der Bildenden Künste in Hodonín Galerie výtvarného uměni v Hodonině
Verein Bildender Künstler Mährens

Verein Bildender Künstler Mährens (1907 - 1959): Zeichnungen und Graphiken aus der Sammlung der Galerie der Bildenden Künste in Hodonín Galerie výtvarného uměni v Hodonině

Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, dem 7. September 2010, um 17.00 Uhr , im Ausstellungsraum der NÖLandesbibliothek, durch LAbg. Erika Adensamer in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.


Verein Bildender Künstler Mährens
Verein Bildender Künstler Mährens

Zur Ausstellung:

Die Galerie der Bildenden Künste in Hodonín wurde 1960 gegründet und gehört zum Netz der regionalen Galerien der tschechischen Republik. Die Galerie sammelt Werke tschechischer und slowakischer Künstler vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Die Daueraustellung ist vor allem der Gründergeneration des Verbands Bildender Künstler Mährens und den gegenwärtigen Künstlern Südmährens gewidmet. Die Ausstellungsaktivitäten der Kunstgalerie sind durch die internationale Biennale der Gegenwartskunst „Junge Begegnung" (1997 im NÖ Dokumentationszentrum für Moderne Kunst in St. Pölten präsentiert), das internationale Malersymposium „Kleinformat" und vor allem durch Austellungen und Projekte über die Entwicklungsgeschichte der tschechischen Kunst bekannt geworden.

Vor 50 Jahren knüpfte die Galerie an die Tradition des Vereins Bildender Künstler Mährens an, der in den Jahren 1907 - 1959 seine Tätigkeit entfaltet hatte. Die Gründer des Vereins gehörten jener Generation an, die in der Entwicklung  der tschechischen Bildenden Kunst in Mähren große Leistungen vollbrachte. Mit der Anfangsaktivität des Vereins waren unter anderem die Brüder Joža und Franta Uprka und Alois Kalvoda verbunden, weiters die Uprka-Gruppe in Hodonín, der u. a. Antoš Frolka und Cyril Mandel angehörten. Aus dem Ausland schlossen sich dieser Bewegung Alfons Mucha und František Ondrúšek an, wie auch aus Mähren Bohumír und Alois Jaroněk und Roman Havelka. Von nationalen und allslawischen Bemühungen geleitet, entwickelte er in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg eine aktive Tätigkeit über die Grenzen der österreichisch-ungarischen Monarchie hinaus.

Ein bedeutender Erfolg dieser organisatorischen und künstlerischen Arbeit wurde der Bau des Künstlerhauses, das im Jahre 1913 eröffnet wurde. Architekt Antonín Blažek, Schöpfer des Baues, hat in seinem Entwurf die aus der Volksarchitektur übernommenen Elemente mit zeitgemäßen Motiven zusammengefügt. Das Künstlerhaus wurde für einige Zeit zum Hauptmittelpunkt der Bildenden Künste in Mähren und legte den Grundstein zur systematischen Entwicklung der Ausstellungstätigkeit und weiterer Volksbildungswirkung, gerichtet auf eine Reaktualisierung der Volkskunst. Die Ausstellung in der Niederösterreichischen Landesbibliothek präsentiert eine kleine Auswahl dieser Künstler aus den Sammlungen der Galerie der Bildenden Künste in Hodonín.

 




5.10.2010-30.11.2010

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Die Strudlhofstiege "Hochmittag"
Hermann Härtel

Hermann Härtel: Die Stiege - zihale Apperzeptionen

Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, dem 5. Oktober 2010, um 17.00 Uhr, im Ausstellungsraum der NÖ Landesbibliothek, durch LAbg. Dr. Martin Michalitsch.

Einführende Worte: Dir. Mag. Carl Aigner

 

 

 

 


Portrait Hermann Härtel
Ernst Schauer

Hermann Härtel
wurde am 7. August 1943 in Klosterneuburg geboren. An der Meisterklasse für Malerei der Hochschule für angewandte Kunst in Wien erwarb er 1972 den Grad „Akademischer Maler". Seit 1971 entfaltet Härtel eine rege Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland (Bonn, Krakau, Washington, New York, Rom, Seoul, etc.).

Zur Ausstellung:
Die Strudlhofstiege, erbaut 1910 von Theodor Jaeger, feiert heuer ein rundes Jubiläum, welches zum Anlass genommen wird, eine Ausstellung abzuhalten.
Die auratische, apperzeptive und zihaloide Ausstrahlung des Romans von Heimito von Doderer beschäftigten Härtel seit geraumer Zeit. Dabei entstanden neue Radierungen, Federzeichnungen, Ölbilder, Objekte und Fotografien.
"Olfaktorische Einflüsse, wie der Naphtalin- und Lavendelduft aus Mutters Kleiderkasten, frisch geölte Schulfußböden und verbranntes Rizinusöl beim Höhenstraßenrennen brachten mir einen kleinen Teil meiner Kindheit und ein gemeinsames Verfließen mit der Jetztzeit in ein weites Feld", so Härtel.



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Letzte Änderung dieser Seite: 30.08.2010