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23.01.2026 | 08:11

Ehrenbürgerschaft von St. Pölten für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

„Zeichen der Verbundenheit zwischen Land und Landeshauptstadt“

Drei neue Ehrenbürger für die Landeshauptstadt: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (m.), Diözesanbischof Alois Schwarz (2. v. l.) und LH-Stv. a. D. Heidemaria Onodi (2. v. r.). Im Bild mit Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll (1. v. l.) und Bürgermeister Matthias Stadler (1. v. r.).
Drei neue Ehrenbürger für die Landeshauptstadt: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (m.), Diözesanbischof Alois Schwarz (2. v. l.) und LH-Stv. a. D. Heidemaria Onodi (2. v. r.). Im Bild mit Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll (1. v. l.) und Bürgermeister Matthias Stadler (1. v. r.).© NLK PfefferDownload (1.7Mb)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner konnte am heutigen Donnerstagabend die Ehrenbürgerschaft der Landeshauptstadt St. Pölten entgegennehmen. Gemeinsam mit ihr wurden auch Diözesanbischof Alois Schwarz und die ehemalige LH-Stellvertreterin Heidemaria Onodi mit der Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet. 

Die Ehrenbürgerschaft der Landeshauptstadt sei für sie „eine große Ehre“, die sie „nicht nur als persönliche Auszeichnung, sondern vor allem als Zeichen der Verbundenheit und der guten Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt St. Pölten und dem Land Niederösterreich“ verstehe, betonte die Landeshauptfrau in ihren Dankesworten. Sie nahm dabei auch Bezug auf das heurige Jubiläumsjahr „40 Jahre Landeshauptstadt St. Pölten“: „Das war nicht nur ein historischer Moment und eine mutige Entscheidung, sondern vor allem auch eine richtige Entscheidung.“ Damals habe „eine neue Gründerzeit“ begonnen, meinte sie, und erinnerte an den Bau des Regierungsviertels, an Einrichtungen wie das Festspielhaus, das Sportzentrum oder das Kinderkunstlabor, an den konsequenten Ausbau zum Hochschul- und Universitätsstandort, sowie auch an die Investitionen in die Gesundheit wie etwa in das Universitätsklinikum.  

Gleichzeitig sei es auch gelungen, „die Landeshauptstadt-Entscheidung zur Trägerrakete für die Entwicklung der Regionen zu machen“, denn durch die Regionalförderung seien „auch die Regionen erblüht“, betonte Mikl-Leitner. 40 Jahre Landeshauptstadt samt Regionalentwicklung stünden auch für den eigenständigen Weg, den Niederösterreich gehe: „Die dynamische Entwicklung Niederösterreichs zeigt: Ohne pulsierende Hauptstadt keine lebendigen Regionen. Ohne starke Regionen keine moderne Hauptstadt.“ 

Die Ehrenbürgerschaft sei für sie „eine Bestätigung und ein Auftrag, den Weg des Miteinanders weiterzugehen“, hielt die Landeshauptfrau fest: „Denn nur gemeinsam erreichen wir das, was uns antreibt: Die beste Zukunft für unsere Kinder.“ Abschließend gratulierte sie auch den beiden weiteren neuen Ehrenbürgern Heidemaria Onodi, „die mir immer für ihre aufrichtige, konstruktive Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg in der Landesregierung in Erinnerung bleibt“, und Bischof Alois Schwarz: „Die gemeinsame Verleihung erinnert uns auch an die christlichen Wurzeln und Traditionen, die uns verbinden.“ 

Seit dem Zweiten Weltkrieg seien in St. Pölten bisher 16 Ehrenbürger geehrt worden, mit dem heutigen Tag seien es 19 und mit Johanna Mikl-Leitner und Heidemaria Onodi die ersten Frauen, informierte Bürgermeister Matthias Stadler in seiner Rede. „Menschen, die Verantwortung übernehmen, gestalten die Zukunft“, betonte der Bürgermeister. Die Auszeichnung für Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bezeichnete er auch als „Brückenschlag mit dem Land“, und erinnerte an Projekte wie die Synagoge oder die Investitionen in das Universitätsklinikum. „Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind stolz auf ihre Landeshauptstadt“, meinte Stadler, und dies sei „eine große gemeinsame Leistung.“ 

Sie nehme die heutige Ehrung „mit Demut und Respekt entgegen“, bedankte sich Heidemaria Onodi für die Ehrenbürgerschaft. Der „rote Faden“ ihrer Arbeit sei „die soziale Gerechtigkeit“, sagte sie. St. Pölten sei heute „eine prosperierende, schöne und kulturell aktive Landeshauptstadt“, so die ehemalige LH-Stellvertreterin. 

„St. Pölten ist von Menschen geprägt, die mit großer Aufmerksamkeit füreinander da sind“, zeigte sich Bischof Schwarz in seinen Dankesworten überzeugt. Es sei „sehr schön, in dieser Stadt zu wohnen und zu leben“; so der Diözesanbischof.

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Von links nach rechts: Vizebürgermeister Matthias Adl, Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll, Diözesanbischof Alois Schwarz, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stv. a. D. Heidemaria Onodi, Bürgermeister Matthias Stadler, Vizebürgermeister Michael Kögl, Stadtrat Florian Krumböck, Landesamtsdirektor Werner Trock, Stadtrat Klaus Otzelberger.
Von links nach rechts: Vizebürgermeister Matthias Adl, Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll, Diözesanbischof Alois Schwarz, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stv. a. D. Heidemaria Onodi, Bürgermeister Matthias Stadler, Vizebürgermeister Michael Kögl, Stadtrat Florian Krumböck, Landesamtsdirektor Werner Trock, Stadtrat Klaus Otzelberger. © NLK PfefferDownload (1.6Mb)

Von links nach rechts: Vizebürgermeister Matthias Adl, Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll, Diözesanbischof Alois Schwarz, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stv. a. D. Heidemaria Onodi, Bürgermeister Matthias Stadler, Vizebürgermeister Michael Kögl, Stadtrat Florian Krumböck, Landesamtsdirektor Werner Trock, Stadtrat Klaus Otzelberger.

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