05.05.2026 | 10:12

LH-Stv. Landbauer: Regionales Klimaticket muss in ganz Niederösterreich erhältlich sein

Nach Gesprächen mit VOR wird Zugang schrittweise verbessert

Niederösterreichs Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer zeigt Verständnis für die aktuelle Kritik am eingeschränkten Zugang zum regionalen Klimaticket. Es sei im Jahr 2026 nicht akzeptabel, dass Niederösterreicher für den Erwerb eines solchen Tickets faktisch nach Wien ausweichen müssen. Ziel ist es daher, den Zugang zu den Aboprodukten des Verkehrsverbund Ostregion (VOR) deutlich zu erleichtern.

Der Fokus lag in den vergangenen Jahren stark auf digitalen Vertriebskanälen. Gleichzeitig ist es aus Sicht des Verkehrslandesrates essenziell, dass Niederösterreicher die Möglichkeit haben, Klimatickets auch persönlich vor Ort zu erwerben. Derzeit können Antragsformulare für das Klimaticket Region und Metropolregion an allen personenbedienten Bahnhöfen und Haltestellen der ÖBB und der Raaberbahn sowie an den Kundenservicestellen der Wiener Lokalbahnen abgegeben werden. Die Unterlagen werden an den VOR übermittelt, die fertigen Karten anschließend per Post zugestellt.

Um die Hürden zu senken, wird nun gemeinsam mit den Partnern daran gearbeitet, dass Antragsformulare direkt vor Ort aufliegen und die Kunden bei Bedarf auch beim Ausfüllen unterstützt werden. In einem nächsten Schritt soll der vollständige Erwerb der VOR-Klimatickets (Klimaticket Region und Metropolregion) direkt an personenbedienten Bahnhöfen und Haltestellen der ÖBB ermöglicht werden. Die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen werden aktuell geprüft.

„Es kann nicht sein, dass man im Jahr 2026 für ein regionales Klimaticket nach Wien fahren muss. Das ist nicht unser Anspruch an ein modernes, bürgernahes Verkehrssystem. Gerade viele ältere Menschen sind auf persönliche Beratung angewiesen und dürfen nicht durch rein digitale Angebote ausgeschlossen werden. Ein Pensionist aus dem Waldviertel darf nicht gezwungen sein, zuerst eine Reise nach Wien anzutreten, nur um sich ein Ticket zu kaufen. Unser Ziel ist klar: Wer in Niederösterreich lebt, muss sein Ticket auch unkompliziert in Niederösterreich bekommen können, online genauso wie am Schalter.“

Abschließend betont Landbauer, dass der Ausbau eines niederschwelligen und flächendeckenden Vertriebs ein zentraler Bestandteil der Mobilitätsstrategie des Landes ist. Ziel sei ein System, das sowohl digitale als auch persönliche Zugänge gleichwertig berücksichtigt und niemanden ausschließt.

Weitere Informationen: Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer, Alexander Murlasits, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 0676/812 13742, E-Mail alexander.murlasits@noel.gv.at

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