08.11.2019 | 11:14

NÖ Landesberufsschule Baden feierte 150-jähriges Bestehen

Teschl-Hofmeister, Zwazl: Berufsschulen wertvoller Bestandteil der Bildungslandschaft

Im Bild von links nach rechts: Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Berufsschuldirektorin Evelyne Platschka (LBS Baden) und Präsidentin Sonja Zwazl mit Lehrlingen der Landesberufsschule Baden
Im Bild von links nach rechts: Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Berufsschuldirektorin Evelyne Platschka (LBS Baden) und Präsidentin Sonja Zwazl mit Lehrlingen der Landesberufsschule Baden© NLK BurchhartDownload (1.4Mb)

Die Landesberufsschule Baden feierte heute ihr 150-jähriges Bestehen. Dazu fanden sich kürzlich zahlreiche Ehrengäste und Wegbegleiter der Berufsschule aus Politik, Wirtschaft und Bildung, darunter auch Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Sonja Zwazl, in der Schule ein. Gemeinsam mit Berufsschuldirektorin Evelyn Platschka und Schülerinnen und Schülern wurden die Festgäste auf eine Zeitreise durch die 150-jährige Geschichte der Schule mitgenommen. Bereits seit November 1869 werden Schülerinnen und Schüler im gewerblichen Bereich am Schulstandort Baden ausgebildet. Aktuell werden rund 700 Schülerinnen und Schüler in den Lehrberufen Bäcker und Konditor, Bonbon und Konfektmacher, Lebzelter und Wachszieherin, zahntechnische Fachassistenz, zahnärztliche Fachassistenz und Zahntechnik an der Landesberufsschule Baden ausgebildet.

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betonte die Wichtigkeit der Lehre, gerade in Zeiten des Facharbeitermangels: „Rund 16.000 junge Menschen absolvieren derzeit in ganz Niederösterreich eine Lehre. Von handwerklichen Berufen, hochtechnischen Berufen bis hin zum Dienstleistungsgewerbe steht ein breites Spektrum zur Auswahl. Im Rahmen der Digitalisierungsbestrebungen entstehen auch immer wieder neue Lehrberufe, die der heutigen Technikaffinität der jungen Menschen entgegenkommen. Jugendliche können aus dieser Vielfalt an Möglichkeiten genau jenen Beruf wählen, der ihren Talenten und Begabungen entspricht. Das duale Ausbildungssystem aus praktischem Unterricht in den Betrieben und grundlegender Wissensvermittlung in den Berufsschulen sollte im eigenen Land längst schon jenen Stellenwert haben, den es international bereits hat. Auch die vielen Top-Plätze bei Lehrlingswettbewerben zeugen von der Qualität dieser Ausbildung. Die Landesberufsschule Baden ist ein Aushängeschild unter den berufsbildenden Schulen in Niederösterreich. Sie bietet qualitätsvolle Ausbildungs- und Unterbringungsmöglichkeiten auf hohem Niveau.“

Das Land Niederösterreich sei sich seiner Aufgabe in diesem Zusammenhang mehr als bewusst – vor allem auch als Erhalter der Landesberufsschulen, so Teschl-Hofmeister: „Wir wollen die Fachkräfte von morgen bestmöglich auf die Herausforderungen einer digitalisierten und globalisierten Arbeitsumgebung vorbereiten und so einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, damit der Wirtschaftsstandort Niederösterreich sich gut weiterentwickeln kann. Im berufsbildenden Landesschulwesen heißt dies, zukunftsorientierte Ausbildungsmöglichkeiten mit möglichst viel Praxisbezug auf dem neuesten Stand der Technik anzubieten. Dazu bedarf es natürlich moderner Lehr- und Lernwelten. Was Ausstattung und Räumlichkeiten anlangt, werden in den kommenden fünf Jahren rund 41,5 Millionen Euro investiert.“

Die Welt habe sich seit der Gründung der Landesberufsschule Baden massiv geändert, ganz entscheidende Punkte seien in den eineinhalb Jahrhunderten seither aber gleichgeblieben, so WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl: „Der Wert einer hochqualifizierten Berufsausbildung, die zeitlose Aktualität unseres Handwerks und, nicht zuletzt, die Ausbildung am Puls der Technik. Und topaktuell und international höchst angesehen ist auch unsere duale Ausbildung – mit der Vermittlung des theoretischen Rüstzeugs in unseren Berufsschulen und der Vermittlung der beruflichen Praxis in unseren Ausbildungsbetrieben.“

Besonders erfreut ist die WKNÖ-Präsidentin, dass nach jahrelangem intensiven Einsatz für die Lehre nun „eine klare Trendwende gelungen“ sei. „In den letzten drei Jahren ist die Zahl der Lehranfänger in unseren niederösterreichischen Unternehmen um über 15 Prozent gestiegen. So darf und soll es gerne weitergehen“, so Zwazl. Und weiter: „Wer sich für eine Lehre entschieden hat, hat jedenfalls eine gute Entscheidung für seine Zukunft getroffen. Denn mit der Lehre steht unserer Jugend eine ganze Fülle an Top-Karrierechancen zur Verfügung – von der hochqualifizierten Fachkraft bis zum eigenen Unternehmen.“

Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at, www.noeberufsschulen.ac.at.

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